PRIVILEGIERTE KINDERSCHÄNDER
Ich lese ... Roman Polanski hatte sich schuldig bekannt, 1977 ein damals 13-jähriges Mädchen mit Champagner und Drogen gefügig gemacht und verführt zu haben. Alleine die Diktion "verführt" ist eine Verharmlosung, wo es doch um die Vergewaltigung eines minderjährigen Mädchens geht. Roman Polanski hat sich diesem Verfahren durch Flucht entzogen. Seine Verhaftung vor wenigen Tagen in der Schweiz löst nun Empörung und Proteste aus: Der Verband der Regisseure spricht von Justizposse und gar von ungeheurem Kulturskandal.
Tatsächlich sollte doch diskutiert werden, ob nicht der Verband der Regisseure mit seinen Aussagen für den eigentlichen Skandal sorgt. Sollte es etwa ein Vergewaltigungsprivileg für weltberühmte Regisseure geben, um ihre künstlerischen Launen nicht zu behindern?
An alle Eltern, Mütter und Väter: macht es für euch einen Unterschied, ob ein 46-jähriger Oscar-Preisträger oder ein anderer Mann eure 13-jährige Tochter vergewaltigt hat? Oder mag es sogar schlimmer sein, den Vergewaltiger 30 Jahre lang unbehelligt und gefeiert im Rampenlicht sehen zu müssen.
AUF DIE BARRIKADEN! Schreibt eine Protestnote an den Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz, wehrt euch gegen die Art und Weise der Verharmlosung eines Kinderschänders.
http://www.realisateurs.ch/de/verband/organisation
email an das Präsidium: info@realisateurs.ch
mein email an den verband:
sg damen und herren des präsidiums und des vorstands,
es steht ihnen selbstverständlich zu, eine behördliche tätigkeit - wie die verhaftung des regisseurs roman polanski - zu kommentieren oder auch zu kritisieren.
sie können die letzten 30 jahre als stümperhafte ermittlungen bezeichnen. doch wenn sie im fall polanski von einer "justizposse und gar einem ungeheuren kulturskandal" zu sprechen, dürfte ihnen der blick auf die tatsachen blockiert sein: es geht um die vergewaltigung eines kindes, eines 13-jährigen mädchens. und herr polanski hat die vergewaltigung gestanden und sich dann durch flucht dem verfahren entzogen. 30 jahre lang ist er feige geflohen. und wenn er jetzt gefasst wird, um sich zu verantworten, sprechen sie von einem kulturskandal?!
ein solches ablenkungsmanöver ist einfach eine unerträgliche verharmlosung, eine unentschuldbare missachtung von menschen- und kinderrechten. die freiheit der kunst mag vielen einflüssen und zwängen ausgesetzt sein, doch darf sie unter keinen umständen über die integrität des menschen und erst recht nicht über den schutz von kindern gestellt werden.
astrid rössler
a-5020 salzburg, österreich
Tatsächlich sollte doch diskutiert werden, ob nicht der Verband der Regisseure mit seinen Aussagen für den eigentlichen Skandal sorgt. Sollte es etwa ein Vergewaltigungsprivileg für weltberühmte Regisseure geben, um ihre künstlerischen Launen nicht zu behindern?
An alle Eltern, Mütter und Väter: macht es für euch einen Unterschied, ob ein 46-jähriger Oscar-Preisträger oder ein anderer Mann eure 13-jährige Tochter vergewaltigt hat? Oder mag es sogar schlimmer sein, den Vergewaltiger 30 Jahre lang unbehelligt und gefeiert im Rampenlicht sehen zu müssen.
AUF DIE BARRIKADEN! Schreibt eine Protestnote an den Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz, wehrt euch gegen die Art und Weise der Verharmlosung eines Kinderschänders.
http://www.realisateurs.ch/de/verband/organisation
email an das Präsidium: info@realisateurs.ch
mein email an den verband:
sg damen und herren des präsidiums und des vorstands,
es steht ihnen selbstverständlich zu, eine behördliche tätigkeit - wie die verhaftung des regisseurs roman polanski - zu kommentieren oder auch zu kritisieren.
sie können die letzten 30 jahre als stümperhafte ermittlungen bezeichnen. doch wenn sie im fall polanski von einer "justizposse und gar einem ungeheuren kulturskandal" zu sprechen, dürfte ihnen der blick auf die tatsachen blockiert sein: es geht um die vergewaltigung eines kindes, eines 13-jährigen mädchens. und herr polanski hat die vergewaltigung gestanden und sich dann durch flucht dem verfahren entzogen. 30 jahre lang ist er feige geflohen. und wenn er jetzt gefasst wird, um sich zu verantworten, sprechen sie von einem kulturskandal?!
ein solches ablenkungsmanöver ist einfach eine unerträgliche verharmlosung, eine unentschuldbare missachtung von menschen- und kinderrechten. die freiheit der kunst mag vielen einflüssen und zwängen ausgesetzt sein, doch darf sie unter keinen umständen über die integrität des menschen und erst recht nicht über den schutz von kindern gestellt werden.
astrid rössler
a-5020 salzburg, österreich
Astrid Rössler - 1. Okt, 20:17

Vor wenigen Tagen wurde mir an meine private Adresse ein buntes Heumilch-Päckchen zugestellt. Vorne drauf gleich das AMA-Gütesiegel. Der Inhalt entpuppte sich als Werbematerial und - man staune - eine handvoll Heu samt Mini-Heurechen aus Holz.
Man findet dort jede Menge farbenfroher Geschenksideen, wie Bilder, Filz-Schmuck und Kerzen, aber auch Holzspiele,Textilien, Gebrauchsgegenstände und sogar Nistkästen. Ich habe u. a. gleich 3 Nisthilfen für Insekten ("
Mit einer Facebook-Kampagne für den EU Global Online Freedom Act (EU GOFA) machen Eva Lichtenberger und weitere acht EU-Parlamentarier gegen die Internetzensur mobil. Ziel ihrer Initiative ist eine europaweite gesetzliche Verankerung zur Wahrung der Freiheit im Internet. Sie wenden sich gegen die Praktiken von Internetzensur in mehreren Ländern und gegen die systematische Verfolgung von NutzerInnen und BlogerInnen.
Wenn wir aufhören, uns über die Konsequenzen unseres eigenen Handelns Gedanken zu machen, dann geben wir diese Erde auf: die Menschenrechte, den Umweltschutz, das Recht auf Bildung, faire Arbeitsbedingungen, Weltfrieden ....
Jörg Haiders Unfalltod war so spektakulär und polarisierend wie seine Politik. Was mir aber großes Unbehagen bereitet, ist der öffentliche Umgang mit Fakten und Fehlern. Stark überhöhte Geschwindigkeit und Alkoholisierungsgrad können unmittelbar nach dem Unfall festgestellt werden. Im Fall Haider wurden diese Informationen offenbar zurückgehalten. Die doppelt überhöhte Geschwindigkeit von 142 km/h erfuhr man erst am nächsten Tag und die 1,8 Promille gar erst mit viertägiger Verspätung. Bei allem Respekt, aber es handelt sich dabei weder um ein Kavaliersdelikt noch um eine Privatsache, also ist diese zögerliche Information der Öffentlichkeit völlig unangebracht.