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ÜBER MICH

Sonntag, 29. November 2009

WEIHNACHTSGESCHENKE

Mit jedem Kauf treffen wir Entscheidungen. Lebensmittel, Bürobedarf, Kleidung und Geschenke - wir wählen aus und haben es in der Hand, wohin unser Geld fließt. Welches Produkt, welche Lebensweise will ich fördern - die Biobauern, die Billigketten, den Fairen Handel, die regionalen Handwerker, die Konzerne?

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Meine persönlichen Überlegungen zum Thema Weihnachtsgeschenke
* Zeit, Freude und Zuwendung schenken
* Selbstgemachtes und Persönliches
* Fairness für andere
* Zukunft schenken

candyl-rentier-rudolphHilfe schenken: Kleine Geschenke mit großer Wirkung
zB 20 Hühner für mittellose Bäuerinnen in Indien

Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen
Konzert- und Theaterkarten, Essengehen, Kino, Ausstellung,
Haus der Natur

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EZA–Fair Trade und EZA-Verkaufsraum in Köstendorf

Gutscheine aus dem Ort / aus der Region
Künstler, Handwerk, Bio-Läden, EZA-Verkauf, soziale Märkte
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Mittwoch, 11. November 2009

FRAGEN ZUM LEBEN

.... was mir derzeit durch den Kopf geht:

Woran messen wir ein erfolgreiches Leben?
Wie viele unserer Pläne werden wir umsetzen können?
Welche Fragen werden wir uns am Ende unseres Lebens stellen?

Vielleicht steht am Ende unseres Lebens nicht die eine große Frage:
Was hast du erreicht, welche Erfolge kannst du vorweisen?
Vielleicht werden wir gefragt:
Was hast du versucht, wie viele Misserfolge konntest du wegstecken?

Und vielleicht lautet die Frage auch nicht:
Wie oft bist du hingefallen? sondern
Wie oft bist du wieder aufgestanden und weitergegangen?

Montag, 8. Dezember 2008

MEINE PERSÖNLICHEN LISTEN

Wer GRÜN predigt, sollte auch GRÜN leben. Wodurch zeichnet sich ein GRÜNES Lebenskonzept aus? Ein Mittelweg zwischen radikaler Konsumverweigerung und qualitätsvoller, nachhaltiger Lebensweise. Ohne Computer und ohne Haushaltsgeräte geht es für mich nicht, aber ich versuche, meinen persönlichen "ökologischen Fußabdruck" zu verringern und regelmäßig auf Verbesserungen zu hinterfragen.

Was ich derzeit für einen maßvollen Energieverbrauch und CO2-Abdruck mache:
1. 365 Tage im Jahr mit dem Fahrrad fahren, Auto so selten wie möglich
2. Besitzerin und Nutzerin einer ÖBB-BahnCard
3. Mitglied der Ökostrom-Börse
4. Green IT für PC und Fluglärm-Messstation
5. wir besitzen kein Tiefkühlgerät (ich koche mit frischen Zutaten)
6. Regenwassernutzung im Garten und für Reinigungsarbeiten
7. monatliche Energie- und Wasserbuchhaltung im Haushalt
8. Naturgarten, kleines Biotop, natürliche Schädlingsbekämpfung
9. ganzjährige Kompostierung von Küchen- und Gartenabfällen
10. Energiesparlampen und Energiesparmaßnahmen im Haus
11. wenig Chemie beim Reinigen (zB Waschnüsse für die Wäsche)
12. 100% Recyclingpapier für Büro und privaten Gebrauch
13. wiederbefüllbare Bürosysteme (Füllfeder, Kugelschreiber, Bleistiftmine, Laserkartuschen)
14. keine Getränke in Plastikflaschen oder Dosen, nur Mehrweg
15. fair-trade-Kaffee
16. eigene Getreidemühle, Bio-Getreide als Vorrat zuhause
17. Gemüse kaufen wir direkt beim Bauern in Wals
18. keine elektrischen Gartengeräte, sondern Handschere, Handrasenmäher
19. kaufe nur Gartenerde ohne Torfanteile (zum Schutz der Moore)
20. Stofftasche statt Plastiksackerl zum Einkaufen
21. Eier aus biologischer Landwirtschaft
22. lösungsmittelfreie Produkte (Klebstoffe)
23. kein Werbematerial (Robinsonliste, Post-Aufkleber)
24. pedantische Abfalltrennung
25. für Flugreisen kaufe ich anteilige CO2-Zertifikate
26. ... work in progress.

Was noch auf meiner persönlichen Wunschliste steht:
1. noch weniger Auto und möglichst ganz ohne Auto auskommen
2. eine Solaranlage am Dach
3. eine Photovoltaikanlage (am liebsten einen "Solarzwerg")
4. Haushaltsverbrauch von Energie und Wasser weiter senken
5. mehr solarbetriebene Kleingeräte im Haushalt (zB Batterieladegerät, Radio)
6. mehr fair-trade-Textilien und fair-trade-Bekleidung
7. ... work in progress.

Montag, 8. September 2008

ZURÜCK VOM URLAUB

segeln-a ...eine Woche segeln in den Kornaten, eintauchen in Wind, Sonne und Meer. Kein Internet und keine Zeitung lesen, nur den Wetterfunk am Abend abhören, ob das Schönwetter anhält. Die Aktivitäten reduzieren, Weite und Stille genießen - und immer wieder über den sternklaren Himmel staunen. In unseren Städten gibt es keine Finsternis mehr, der Sternenhimmel ist grau und fahl. Hier am Meer ist der nächtliche Himmel tiefschwarz und öffnet ungeahnte Räume. In der letzten Nacht habe ich an Deck Ankerwache gehalten, der stürmische Jugo hat uns unruhige Stunden beschert und an der Ankerkette gerüttelt. Was den Segler tagsüber freut, kann am Abend zum Schlafräuber werden. Der Anker hat gehalten, und als die Sterne in der Morgendämmerung blass wurden, hieß es aufbrechen und Abschied nehmen vom Meer und von den Kornaten.

Mittwoch, 13. August 2008

BIOGRAFIE IN STICHWORTEN

Kindheit:
aufgewachsen in einer ländlichen Gemeinde
Lieblingsplätze als Kind:
meine Kletterbäume (Rückzug und Aussicht), Schottergrube (Tiere beobachten, wilder Thymian), Bach (Dämme bauen), Wald (Schwammerlsuchen)
Schule:
viele Freifächer (Schach, biologische Übungen, Chor),
Musik und Sport (Leidenschaft Volleyball)
Studium:
Rechtswissenschaften in Salzburg (1977-82)
Ausland:
1982/83 England (Consumer Law)
2 Söhne:
Clemens (geb. 1980), Physiker, München
Markus (geb. 1983), Architekturstudent, Wien
im Umweltschutz aktiv seit 1986:
Verein Ökowerkstatt, Umweltanwaltschaft (10 Jahre), Abfallwirtschaft (Wien, 3 Jahre), selbständige Beraterin für Umweltprojekte & Umweltrecht, Konfliktberatung, Umweltmediation.
Fortbildung:
zertifizierte Mediatorin (2001), Abfallbeauftragte (2004)
Bürgerinitiativen:
Beratung und Begleitung von BIs in Salzburg (u.a. Salzburg-Ring, Brennhoflehen, Deponie Großarl)
Gründung des Anrainerschutzverbandes Salzburg Airport - ASA (2007)
privat:
verheiratet mit Raimund (Ruhepol und Ergänzung; "die andere Sicht der Dinge")
mein Motto:
Wir sind, was wir beschützen, wofür wir kämpfen.

Freitag, 8. August 2008

Blog oder Twitter?

Gedanken über Politik und Grüne Themen. Meine Ideen für GRÜNE Landtagsarbeit öffentlich machen. - Ich habe mich heute gegen Twitter und für diesen Blog entschieden. Aus der Vielfalt des Internets bewusst das Eine auswählen und dafür Zeit haben, anstatt auf mehreren "Baustellen" herumzugeistern. Das ist auch meine erste Botschaft für eine Grüne Landtagsarbeit. Ich will für eine klare Auswahl an Themen stehen, denen ich mich mit ganzer Aufmerksamkeit widme. UMWELTSCHUTZ. NACHHALTIGKEIT. BÜRGERINNENBETEILIGUNG.